Vor dem Hintergrund der Globalisierung und aufgrund der Tatsache, dass junge Juristen zunehmend über nationale Grenzen hinweg international einsetzbar sein müssen, ist eine fremdsprachliche Zusatzausbildung wichtiger denn je. An der Bucerius Law School ist die Ausbildung in englischer Rechtssprache daher integraler Bestandteil des Jurastudiums.
Im Mittelpunkt der fremdsprachlichen Ausbildung steht die Simulation authentischer fremdsprachlicher Situationen. Dazu gehören:
- Kommunikation mit Kollegen oder Klienten/Mandanten,
- Diskussionen,
- Mooting (Simulation gerichtlicher Plädoyers),
- Verhandeln,
- Schreiben, beispielsweise das Verfassen wissenschaftlicher Abhandlungen.
Neben dem Erlernen der fremdsprachlichen Rechtsterminologien erhalten die Studierenden damit auch wichtige Eindrücke vom späteren praktischen Berufsleben.
Pflichtveranstaltungen
Pflichtmäßig belegt jede/r Studierende die Kurse "Introduction to Legal English" und "Foundations of Contract Law". Mit der fremdsprachlichen Ausbildung erhalten die Studierenden außerdem Einblicke in das "common law" des anglo-amerikanischen Rechtssystems. Die Studierenden lernen die Institutionen, Methoden und Prozeduren kennen und machen sich gleichzeitig vertraut mit den wichtigsten Rechtsgrundlagen, speziell des Wirtschaftsrechts.
Wahlveranstaltungen
Freiwillig können die Studierenden weitere Kurse in anderen Rechtssprachen oder auch allgemeine Sprachkurse besuchen. Neben Englisch bietet das Fremdsprachenprogramm Französisch und Spanisch sowie bei ausreichenden Teilnehmerzahlen Chinesisch und Russisch auf freiwilliger Basis an.
Fachspezifische Fremdsprachenprüfungen
Auf dem Bachelor-Zeugnis, das die Studierenden nach dem 10. Trimester erhalten, sind alle während des Studiums belegten fremdsprachlichen Veranstaltungen aufgeführt. Die Studierenden können daneben eine interne "Fachspezifische Fremdsprachenprüfung" in Englisch, Französisch und Spanisch ablegen oder eine externes Sprachexamen (Certificat de Français Juridique (CFJ) und International Legal English Certificate (ILEC)). Am Ende ihrer Ausbildung haben die Studierenden der Bucerius Law School damit beste Voraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere, wenn sie eine Karriere in internationalen Organisationen oder im diplomatischen Dienst anstreben.


